Kachelofen - Der Grundofen
Du kannst dir das so vorstellen, dass die erwärmte Luft einen längeren Weg zurücklegen muss um zu Schornstein zu gelangen und dabei ihre Wärme kontinuierlich ausstrahlt.
Dadurch bleibt diese Art von Kachlofen auch für längere Zeit nach dem beheizen noch warm.
Das Bild aus dieser Seite verdeutlicht dir diesen Vorgang.
Wichtig ist, dass die Länge der Rauchkanäle(Züge) richtig berechnet ist.
Am besten fragst du hier einen Kachelofenbaumeister.
Durch Nachverbrennungen der Gase beim Grundofen
wird ein Wirkungsgrad von bis zu 92 Prozent erzielt.
Dies hat den Vorteil, dass du mit weniger Brennstoff mehr Wärme erzielst.
Was auch ein Grund ist warum der Kachelofen, dem Kaminofen bevorzugt wird.
Es gibt drei verschiedene Versionen beim Grundofen:
Eine leichte, mittelschwere oder schwere Version.
Für dich gilt Grundsätzlich = Je dünner die Ummauerung, desto kürzer die Anheizzeit, desto geringer allerdings auch die Speicherfähigkeit des Ofens.
Ein leichter Grundofen muss mehrmals, ein schwerer dagegen nur einmal mit Brennstoff versorgt werden.
Wie heize ich mit einem Grundofen?
Bei dieser Art von Kachelofen hast du eine Anheizzeit von etwa zwei bis vier Stunden.
Regulieren tust du einen Grundofen über die Menge des verheizten Brennstoffs.
Wenn die maximale Oberflächentemperatur erreicht ist, geht die überschüssige
Wärme einfach zu Schornstein raus.
Der Grundofen ist daher eher als Dauerheizer geeignet.
Beheizen kannst du im normallfall nur einen Raum.
Denkbar ist jedoch auch der Bau durch die Wand, womit du zwei Räume beheizen könntest.
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